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Cartouche, Louis Dominique, geb. 1693 zu Paris, gerädert am 27.11.1721
Cartouche besuchte ein Jesuitenkolleg und später das Collège royal Louis le Grand. Aber obwohl er eine gute Ausbildung hat wird er nichts weiter als ein Betrüger, Dieb und Mörder. Er schließt er sich Zigeunern an. Als die Bande gefasst wird, entkommt er als Einzigster. Er findet einen neuen Kompagnon, klaut mit ihm zusammen, was nicht niet- und nagelfest ist. Als die Kumpanen auf frischer Tat ertappt werden gelingt es Cartouche wiederum zu entspringen. Nach kurzem unfreiwilligen Soldatendienst nimmt Cartouche seine dunklen Geschäfte erneut auf. Er gründet mit 200 Gestrandeten eine Bande, wie sie die Welt noch nicht gesehen hatte. Cartouche hatte das Recht über Tod und Leben eines jeden Bandenmitgliedes. Durch Folterung eines Bandenmitgliedes hat die Polizei erfahren wie der Ganove heißt, der Paris in Angst und Schrecken versetzt. Ein hoher Preis wird auf seinen Kopf ausgesetzt. Cartouche zieht sich nach Orléans zurück. Gibt sich dort als der vermeintlich verlorene Sohn der Witwe Bourguignon aus womit er den Blicken der Häscher verborgen bleibt. Später kehrt er nach Paris zurück, wo er mit den Verrätern in seiner Bande aufräumt. Einen lässt er erwürgen und ihm - wie es die Chronik weiß - "noch die Zeichen seiner Männlichkeit ausreißen". Doch letztlich wird auch Cartouche gefasst. Cartouche muss am 28. November 1721 das Schafott besteigen.
Ursprünglich eine Bezeichnung für einen ovalen Kreis, in dem ausschließlich die Pharaonen, die Herrscher des alten Ägypten, dargestellt wurden. Heute ist Cartouche ein Kartenspiel und Orakel, bislang in Deutschland viel zu wenig bekannt, in den USA ein Renner und steht für die Mystik des alten Ägypten und lehrt die Arbeit mit insgesamt 25 Symbolen, Gottheiten, Kräften oder Energien. Man findet in der Arbeit mit Cartouche Verbindung zu den alten Göttern wie Osiris, Isis, Horus, Bast, Thoth, Hathor, Nephthys, Ptah und Anubis. Osiris steht für den Archetyp des göttlichen Vaters, für bedingungslose spirituelle Kraft. Isis ist die göttliche Mutter und symbolisiert Mitgefühl und bedingungslose Liebe, in der sich eine wohltuende Geborgenheit finden lässt. Anubis repräsentiert Schutz und Führung auf allen Ebenen, Nephthys ist das Verborgene, bislang unmanifestierte und die Mystik in der Verbindung mit dem Göttlichen. Andere Karten, Symbole stehen für Fruchtbarkeit, Wachstum, Kraft, Kreativität, inneren Frieden, Inspiration, Erfolg, Stabilität, Transformation, Harmonie in Beziehungen, für die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft, etc..
Lieblingskneipe von Candice und Ritchie. Natürlich nur wenn sie in Prag sind. Die Adresse: http://www.cartouche.cz/page_en/vstup.htm
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