FüssenFestspielhaus_kFestspielhaus in Füssen

Ein Bericht von Kurt Strobel

Neuschwanstein im Blick

Nun hat mich Thomas doch überredet einen Konzertbericht zu schreiben.

Ihr werdet es merken, es ist nicht meine Stärke aber ich versuchs trotzdem:
Creuzburg war nun doch eine Wahnsinns-Show. Ob man eine Show toppen kann weiss ich nicht. Ritchies Konzerte sind eigentlich alle individuell, absolut nicht austauschbar und nicht vergleichbar. Immer wieder irgendwelche Änderungen. Das ist aber auch ein Pluspunkt, von so vielen…..
Ich bin, wie öfters, schon ein Tag vor der Show da gewesen. Bei dem Traumwetter und der Kulisse. Grandiose Berge, romantische Bergseen, kitschige Schlösser, bayrische Spezialitäten. Ein Traum halt. Die Altstadt von Füssen absolut sehenswert, trotz der Unmengen von Touristen.
Am Tag der Show fuhren wir zu viert zum Festspielhaus mit dem Auto. Diese Location ist nun doch etwas zu weit ausserhalb der Innenstadt um diese zu Fuß zu erreichen. Mit der ganzen Mittelalterkluft. Eine äußerst moderne Location, allerdings in einer nicht zu toppenden zauberhaften Gegend. Der Forggensee als Übergang und im Blick, Schloss Neuschwanstein. Herrlich. Auf Grund der hochsommerlichen Temperaturen hätte man sich diesmal doch ein Open Air gewünscht. Aber das deutsche Wetter ist halt nicht mehr planbar.

Ein wenig vom sehr guten Bier, etwas gegrilltem, ein kurzer Talk mit Albert, der sich zu uns gesellte und ein wenig plauderte, dann war es soweit. Nach dem 3. Gong, wie in einem Theater halt, konnten wir unsere nummerierten Plätze einnehmen. Eine auch innen sehr moderne, zweckmäßige Halle begrüßte uns. Die Bühne breiter als gewohnt und in ca. 80 cm Höhe bis unmittelbar vor den Fans gehend, war gewöhnungsbedürftig. Pünktlich begannen Albert und Thomas Ihr Geyers-Programm, gewohnt routiniert, mit hörenswerten Songs, die ich teilweise noch nicht kannte. Nach Was sollen wir trinken war Schluss und 5 Minuten vor 9:00 Uhr begannen BN Ihre Show. Grandios und mit einem gewohnt äußerst symphatisch einnehmenden Wesen von Candice startete die Show mit ihrem Opener God save the keg / Locked within the crystal ball. Eine Filmkamera begleitete den Auftritt der Band. Nur ein einzelner Fotograf war anwesend, der auch nur beim Opener fotografierte. Die Show war wie bereits erwähnt äußerst professionell, Candice in toller Form, die Band spontan und gut drauf. Ritchie in guter Verfassung. Nach 2 Stunden und 20 Minuten wurden wir wieder mit dem „Roten Baron„ des Platzes verwiesen. Nicht unerwähnt, dass nun langsam die Tour zu Ende gehen wird und nur noch die Show in Hirsau bei Calw bleibt.
Mit einer bereits jetzt beginnenden Wehmut stand nun noch ein/zwei Bier in der Altstadt auf dem Programm um uns dann noch für Calw zu verabreden.
Für die Setliste gebe ich allerdings keine Gewähr der Reihenfolge. Aber sie dürfte dem Programm ziemlich nahe kommen.

Euer Kurt
Kurt_k

Showtime: 2 Stunden 20 Minuten

Setlist:
Intro God save the keg
Locked within the crystal Ball
Queen for a Day
Under a violet moon
Soldiers of fortune
Durch den Wald zum Bachhaus
World of stone
Home Again
Keyboardsolo / Drumsolo
Wish you were here / Ocean gypsy
Fires at midnight
Peasants promise
Black Night
Diamonds and rust
Toast to tomorrow
The circle
Wind in the willows
The clock ticks on
Olde village lanterne
Ma-O-Tzur / Midwinters night / Dandelion wine