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Burgtheater in Ziesar
Ein Bericht von Thomas Lüth
Where are we going from here
Unterwegs nach Ziesar regnete es schon heftig, dazu noch stundenlange Staus, keine gute Vorzeichen für ein entspannendes Blackmore's Night Konzert. Aber endlich angekommen und mit den ersten Fans gesprochen, verflog jedwede schlechte Stimmung. Der Wettergott schien dann doch noch gnädig gestimmt und die Sonne zeigte sich immer öfters am Himmel. Am Burgtheater angekommen hofften dann alle auf ein trockenes Konzert. Daraus sollte dann aber nichts werden. Pünktlich (!) ging dann der Abend mit Gothien aus Tschechien los. Sie spielten auf den klassischen Instrumenten wie man es von den Vorbands von Blackkmore's Night gewöhnt ist. A vist o lo lop und Tempus est iocondum waren nur ein paar Klassiker welche sie spielten. Gegen 20:30 Uhr eröffneten Blackmore's Night dann, wie dieses Jahr üblich, mit Past time with good company den Hauptakt. Die Playlist bis Mond Tanz / Child in Time identisch mit den vorangegangenen Konzerten. Herauszuheben Soldier of fortune, World of stone und natürlich Child in time wo die Sisters wieder eine beeindruckende Leistung boten.
Danach, jedenfalls meiner Meinung nach, ein Novum - Where are we going from here das erste Mal Live auf einen öffentlichen Konzert. Zugegeben ein wenig abgespeckt dafür aber mit einer wunderschönen Einleitung von Ritchie mit kurz eingespielten Riff von Woman from Tokyo. Diamonds and rust war ebenfalls ein Höhepunkt. Der Song ist Candice wie auf den Leib geschrieben. Standing Ovations waren dann eigentlich selbstverständlich. Nach Davids Solo dann endlich die Strat. Ariel, unbeschreiblich schön, oder wie viele meinten - total geil! Danach spielte Ritchie einen Blues und viele hofften schon auf einen rockigeren Teil des Konzertes, aber es ging dann erst mal mit Stimmungsmusik weiter, welche dann aber durch den dann einsetzenden Regen passenderweise mit I think it's gonna rain today unterbrochen wurde. Die Fans störte es kaum. Manche vor der Bühne waren pitschnass. Leider gab es nach dem sehr gelungenen Fires at midnight doch keine zweite Chance für eine Zugabe wie es Candice wohl auch mit dem letzten Lied andeuten wollte. Trotz begeisterter Fans war das Konzert nach ca. 2 Stunden ohne Zugabe dann endgültig vorbei.
Showtime: 2 Stunden
Setlist: Past time with good company Rainbow Blues Play minstrel play Under a violet moon Soldier of fortune Durch den Wald zum Bachhaus World of stone Mond Tanz / Child in time Instrumental / Where are we going from here Cartouche Diamonds and rust Solo David / Ariel Irgendein Blues ;-) Home again incl. Wandersmann I think its gonna rain today I still remember Renaissance faire Fires at midnight No second chance
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