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Schloss Gymnich in Erftstadt

Ein Bericht von Thomas Lüth
 

Ein Sommernachtstraum

Nach langer Fahrt im Regen endlich in Erftstadt angekommen, hieß es erst einmal den Veranstaltungsort zu finden. Eine Parkeinfahrt wies auf das Schloss Gymnich hin.
Leider trafen wir nicht wie gewohnt viele bekannte Gesichter, sondern nur ein paar Fremde. Wir tranken dann erst einmal was und unterhielten uns kurz mit der Bedienung....
Gothien wie gewohnt mit viel Enthusiasmus auf der Bühne. Honza (der Mann mit den langen Haaren) gab wieder sein Bestes. Er ist ein reines Temperantbündel. Das Wetter wurde auch zusehends besser. Die Setlist von Gothien unterschied sich kaum mit den der vorangegangenen Konzerte. Aber Gothien spielten Saltarello, das hatte ich mir bei einen kurzen Plausch mit den sympathischen Musikern in Mülheim gewünscht.
Viel Applaus und alle warten gespannt auf Blackmore's Night. Und es ging dann auch gleich gegen 20:30 mit einem Kracher los. 25 Years als Opener, wow! So viele Fans hatten sich das bis jetzt gewünscht und nun wurde es endlich Wirklichkeit. Überhaupt sollte das Konzert alles Andere als normale Kost werden. Mit Fools Gold und Memmingen folgten zwei Klassiker aus den Anfangsjahren. Die Sisters bei Child in time wieder eine musikalsiche Augenweide. Standing Ovations das erste Mal. Der nächste Höhepunkt folgte alsbald mit Ghost of a rose und vor allem mit Temple of the king. Da sang fast das gesamte Auditorium mit. Ein unglaubliches Solo auf der Akkustischen bei Fires at midnight. Malcolm trommelte danach einige Minuten als Einleitung für den Strat-teil. Ariel, einfach unglaublich was Ritchie auf der Strat zauberte. Mit Diamonds and rust war dann wieder etwas zum Abkühlen der Gemüter angesagt. Zumindestens was das Tempo anging, dann Candice verzauberte wieder mit ihrer unnachahmlichen Interpretation das Joan Baez Titels. Fairie queen leitete dann den Abspann des Konzertes ein. Ein wenig Mitschunkeln bei Wind in the willows muss ja auch sein. The clock ticks on, bei dem auch Gothien mit auf die Bühne kamen rundete den Hauptact gekonnt ab.
Aber die Fans forderten mehr. Zugabe, Zugabe schallte es durch die nun etwas kühlere Abendluft. Und wirklich Ritchie griff nochmals zur Strat und präsentierte mit Smoke on the water in Kombination mit Black night wieder ein Highlight für viele Fans. Nach Loreley als Schluss des ersten Zugabenteils, die Massen tobten förmlich, brachte die Band mit den ruhigen Abspann es wieder fertig, dass die Fans nicht gar zu entfesselt das Konzert verließen.
Wow, was für ein Abend....
In diesem Moment wachte ich aus meinem Tagtraum auf, sah den Regen und die missmutigen Gesichter von den Fans ein paar Tische weiter und dachte so zu mir - Mensch das hätte so schön werden können!

 

Showtime: 2 Stunden und rund 40 Minuten

Setlist:
25 years
Fools gold
Memmingen
Mond Tanz / Child in time
Shadow of the moon
Hanging tree
Ghost of a rose
Under a violet moon
Temple of the king
Fires at midnight
Solo Malcolm
Ariel
St. Teresa
Rainbow blues
Diamonds and rust
I sitll remember
Where are we going from here
Fairie queen - fairie dance
Wind in the willows
The clock ticks on

Zugabe 1:
I guess it doesn't matter anymore
Smoke on the water / Black night
Loreley

Zugabe 2:
Ocean gipsy
Beyond the sunset
The times they are a changin'
Now and than